Die eigene Angst überwinden

Sorgen und Ängste sind normal und gar nützlich, weil sie Reaktionen in uns auslösen. Sie können aber auch: 

  • zu unangemessener Panik führen 
  • das Leugnen oder Herunterspielen der Realität verursachen

Diese beiden Reaktionen verstärken jedoch die Probleme!

Im Kontext des Krieges in der Ukraine ist ein gewisses Mass an Angst völlig normal. Das Bewusstsein für diese Emotionen, die der Krieg in uns auslöst, kann eine Belastung sein ‒ aber auch eine Stärke: Emotionen sind auch dazu da, um Reaktionen und den Impuls zum Handeln bei uns auszulösen, sei dies für sich selbst und/oder für die anderen, einzeln oder gemeinsam. Wichtig ist zudem, die Gefühle nicht zu unterdrücken, sondern sie anzuerkennen und sich mit Angehörigen darüber auszutauschen. 

Allerdings muss sichergestellt werden, dass die Angst nicht in Panik umschlägt. Dafür kann es von Vorteil sein, eine Pause einzulegen, wenn Sie sich von Ihren Emotionen überwältigt fühlen. Tritt man einen Schritt zurück, um zu verstehen, was man erlebt, kann es das Grübeln in die Ferne rücken, dieser Teufelskreise negativer Gedanken, der oft die Angst schürt. 

Das ist nie einfach, und in Krisenzeiten noch weniger. Bestimmte Verhaltensweisen können jedoch helfen: sich auf objektive Fakten konzentrieren, sich auf seriöse Gesprächspartner/innen stützen und unglaubwürdige Geschichten vermeiden. Zudem wichtig ist, das Erlebte mit jemandem zu teilen, dem Sie vertrauen, und falls nutzbringend oder notwendig den Mut zu haben, eine Fachperson um Hilfe zu bitten. 

Ressourcen

Die Nummern 143 - Die Dargebotene Hand - und 147 für Kinder und Jugendliche sind rund um die Uhr erreichbar.

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