Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS, auch: emotional instabile Persönlichkeitsstörung)

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung äussert sich durch Impulsivität und Instabilität, namentlich im Rahmen von zwischenmenschlichen Beziehungen.

Die Symptome können bei den Betroffenen ganz unterschiedlich sein. Typisch für die Störung ist das Erleben von Gegensätzen, die kaum zu ertragen sind und die darüber hinaus noch mehrfach täglich wechseln können. So können die Gefühle von Leere zu maximaler Anspannung wechseln und dazu führen, dass man mit Selbstverletzungen, Substanzkonsum oder anderen riskanten Verhaltensweisen sich zu helfen versucht. Selbstmordgedanken sind beinahe immer vorhanden.

Die Symptome, die oftmals gegen Ende des Jugendalters auftreten, haben schwerwiegende Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen, aber auch auf deren Umfeld. Die heftigen Stimmungs- und Gefühlsschwankungen beeinträchtigen den Alltag massiv. Auch die Angehörigen und Nahestehenden fühlen sich oftmals machtlos angesichts der starken Emotionen und der abrupt wechselnden Stimmung der betroffenen Person.

Behandlung der Borderline-Persönlichkeitsstörung

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung muss mit Psychotherapie behandelt werden, manchmal in Kombination mit einer medikamentösen Behandlung (z. B. Antidepressiva) zur Eindämmung bestimmter Symptome.

Die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe mit Personen, die die gleichen Schwierigkeiten haben, dient dem Austausch über Möglichkeiten für den Umgang mit der Erkrankung im Alltag und hilft, sich weniger allein und besser verstanden zu fühlen.

Im Falle einer Krise oder wenn die betroffene Person in Not ist und sich selbst oder andere gefährdet, kann eine Stationäre Behandlung nötig werden.

Hier finden Sie Hilfe in Ihrer Region.

Weitere Informationen zur Borderline-Persönlichkeitsstörung finden Sie bei www.promentesana.ch.

Quellen:

 

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